WiFi4EU | Kostenloses WLAN für alle

2017 startet die neue Initiative WiFi4EU der EU-Kommission mit einem Budget von 120 Millionen Euro bis 2019. Zunächst geht es um die Installation modernster WLAN-Technologie in den Zentren des öffentlichen Lebens. WiFi4EU übernimmt die Kosten für Ausrüstung und Installation (Internet-Zugangspunkte), die öffentliche Stelle zahlt die Netzanbindung (Internetabonnement) und die Instandhaltung der Anlagen für mindestens drei Jahre.

EinwohnerInnen und BesucherInnen tausender Gemeinden (mindestens 6 000 bis 8 000 bis 2020) in der ganzen EU sollen in den Genuss leistungsfähiger Internetanschlüsse kommen. An der Initiative können sich öffentliche Stellen beteiligen, beispielsweise Gemeindeverwaltungen, Bibliotheken oder Gesundheitszentren.

Die Verfahren zu WiFi4EU sind einfach und unbürokratisch, unter anderem durch Online-Anmeldung, Zahlung mit Gutscheinen und weniger strikten Überwachungsanforderungen. Die Projekte werden nach dem Windhundverfahren ausgewählt (first come – first serve). Es geht vorrangig darum, Orte auszustatten, an denen bisher kein kostenloser privater oder öffentlicher WLAN-Hotspot vorhanden ist.

 

Die erste Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen wird Ende 2017/Beginn 2018 ergehen.

 

Was hat das mit Kommunalpolitik in Sachsen zu  tun?

Es können in den Gemeinderäten und Kreistagen Anträge gestellt werden, dass die Verwaltungen sich an dem Programm beteiligen bzw. Projektvorschläge ausarbeiten und nach Freischaltung der Aufforderung einreichen.

Mehr Infos unter https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/wifi4eu-kostenloses-wlan-fur-alle

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Update vom 23.03.2018:

Seit dem 20.03.2018 ist das Registrierungs-Portal der Initiative WIFI4EU online. Interessierte Kommunen müssen sich hier registrieren, wenn sie an der ersten Bewerbungsrunde im Mai 2018 teilnehmen wollen. Mehr erfahren Sie hier und hier.